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AC Heusweiler unterlag Hüttigweiler unglücklich in der 2. Bundesliga

11:2 für Heusweiler vor der Halbzeit

Über 200 Zuschauer kamen am Samstag in die Kreisrealschule, um das Regionalderby zwischen Hüttigweiler und Heusweiler zu sehen.

Und alles begann nach Maß für den AC Heusweiler. Im Bantamgewicht (57 kg) konnte Mang (Hsw) den jungen Reinshagen nach 50 Sekunden technisch überlegen auspunkten. Im Schwergewicht zeigte Peter Himbert als Freistilringer dem Zweitliga erfahrenen Greco-Ringer Bialek mit einem 3:0 ausgerungenen Punktsieg, dass er auch diese Stilart beherrscht. Und dann kam das Federgewicht (61 kg): Der für Heusweiler

startende Lothringer Sougtani zeigte mit spektakulären Aktionen gegen den Bulgaren Vaginiuc, dass er sich auch im griechisch-römischen Stil wohl fühlt und gewann mit 4:0.

 

Doch im Halbschwergewicht (96 kg) musste sich der Heusweiler Evtimov seinem Landsmann Nedelchev beugen. Doch konnte „Rischko“ Lyustkanov im Leichtgewicht dies gegen den Hüttigweiler Hippchen wieder ins rechte Licht rücken. Nicht nur seine schnelle Angriffe überzeugten sondern auch seine Fähigkeit aus gegnerischen Angriffen Punkte zu machen. Und so stand es zur Halbzeit 11:2 .

 

Die Stimmung im Heusweiler war gehoben, erwartete man doch noch zwei Siege. Doch Ringen wäre nicht Ringen, wenn es nicht doch noch zu Überraschungen kommen könnte. Und so war es dann auch. Im ersten Kampf nach der Pause standen sich Alain Hassli (Hsw) und Til Bialek im Mittelgewicht Greco gegenüber. Bialek war sehr gut gegen Hassli eingestellt. Er bolzte nach vorne, ließ den technisch versierteren Hassli dadurch passiv aussehen. Doch trotzdem gelang es Hassli zwei technische Punkte durch einen perfekten Runterreißer zu erringen. Und dann kam 3 Sekunden vor Kampfende die unerklärliche Entscheidung des Schiedsrichters, Hassli zu disqualifizieren. Bialek hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht eine technische Wertung erzielen können. Aber so wurden Hüttigweiler 4 Punkte geschenkt.  

 

Und dann kam der zweite Schlüsselkampf für Heusweiler: Im Federwewicht Greco standen sich Daniel Meiser und Lukas Wagner gegenüber. Beide Ringer bekannt dafür mit ihrem Angiffsbetonten Stil den Kampf zu gestalten. Meiser (Hsw) startete mit einer furiosen Fünferwertung, hatte es dabei sogar in der Hand, seinen Gegner vorzeitig zu schultern. Doch im weiteren Kampfverlauf ließ er sich mehrmals von Wagner auskontern und musste den Sieg Hüttigweiler überlassen.

 

In den nun letzten Kämpfen im Weltergewicht (75 kg) war es nun schwer diesen Rückstand wiederaufzuholen. Halef Cakmak im Freistil konnte den diesjährigen DM-Dritten Mathias Schwarz  nichts entgegensetzen. Ebenso erging es Niklas Bredy im griechisch-römischen Stil. Sich der Situation bewusst,  immer wieder angreifend, konnte er die Niederlage nicht mehr abwenden. So stand es am Ende 16:11 für Hüttigweiler.

 

Auch dieser Mannschaftskampf hat gezeigt, dass es sehr eng in der zweiten Bundesliga zugeht. Und alles möglich ist.

 

Der AC Heusweiler hat am 27.9.2014 um 19:30 Uhr seinen nächsten Heimkampf gegen den AC Merken aus Nordrheinwestfalen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns nochmals so zahlreich unterstützen würden.